Die Geschichte des Shinkansen Teil 1

Shinkansen Serie 0 (Class 21) und Serie 100 (Class123)

Der Tokaido Shinkansen erreichte im Betrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und war damit der schnellste Zug der Welt. Er reduzierte die Fahrzeit zwischen Tokio und Shin-Osaka auf 3 Stunden 10 Minuten. (Allerdings war die Höchstgeschwindigkeit während des ersten Jahres nach in Verkehrsetzung auf 200 km/h  beschränkt um es den Geleisen zu ermöglichen sich zu setzen, deshalb dauerte die Reise zu Beginn noch 4 Stunden von Tokio nach Shin-Osaka mit dem "Hikari").



Unmittelbar nach Eröffnung des Tokaido Shinkansen bot dieser überwältigende Transportfähigkeiten und wuchs zu einer grossen Transport-Arterie, welche die japanische Wirtschaft von der Wurzel auf unterstützte. Dieser Erfolg zeigte der Weltöffentlichkeit auf, dass die Eisenbahn, welche vielerorts totgesagt worden war, keine verfallene Industrie war. Im Gegenteil: Es sei an dieser Stelle an die high-speed Netzwerke heutiger, prominenter Nationen erinnert.

Das Shinkansen Streckennetz wurde 1972 bis Okayama 1972 (Showa 47) verlängert und 1975 (Showa 50) bis  Fukuoka weitergeführt. Die konventionellen limited Express Linien wurden an wichtigen Stationen an das Shinkansen Netzwerk angeknüpft. Damit war der Grundstein für das heute moderne, operative Eisenbahnnetzwerk in Japan gelegt.

Im Jahr 1986 (Showa 60) verliess die Serie 100 als Nachfolger der Reihe 0, welche seit der Eröffnung des Tokaido Shinkansen ihren Dienst bewerkstelligte, die Werkshallen. Die neue Serie hatte einen Doppelstock-Wagen und war bei den Fahrgästen sehr beliebt ob des überlegenen Komforts und der Vielfahrt der Service-Leistungen.

1982 (Showa 57) feierte der Tohoku und Joetsu Shinkansen Premiere und erweiterte damit Japans Hochgeschwindigkeits-Netzwerk nördlich von Tokio. Japan National Railways ging den Bach runter, wurde 1987 (Showa 62) privatisiert und war damit die Geburtsstunde der JR.

 

Shinkansen Serie 0 (Klasse 21)

   
 Einleitung            Dieser Zug, ausgestellt im SCMaglev Railway Park, ist der "Leading  Car" der Serie 0. Der allererste Shinkansen Zug
 welcher 1964 seinen Betrieb aufnahm. Bei seinem ersten
 kommerziellen Einsatz betrug die gefahrene Geschwindigkeit
 210 km/h, welche später auf 220 km/h erhöht wurde. Die
 Reisezeit zwischen Tokyo und Osaka betrug damals
 3 Stunden und 10 Minuten. 3'216 Shinkansen Züge der Serie
 0 wurden gefertigt. Die Serie 0 war auf der Tokaido
 Shinkansen Strecke bis 1999 und auf der Sanyo Shinkansen
 Strecke bis 2008 in Betrieb
 Typ  21-86
 Hersteller  Kisha Seizo
 Jahr  1971 (Showa 46)
 Länge  25,150 m
 Gewicht  57,6t
 Kapazität  75 Passagiere
   

 

Bilder Shinkansen Serie 0

 

Shinkansen Serie 100 (Klasse 123)

   
 Einleitung  Dieses im SCMaglev Railway Park ausgestellte Fahrzeug war der
  "leading Car" der Serie 100, welche die Serie 0 weiterführte.
 Die 2. Generation Shinkansen war eine komplette Neu-
 gestaltung, welche den Komfort der Serie 0 verbesserte. Die
 Höchstgeschwindigkeit im Fahrbetrieb betrug nun gleich zu
 Beginn 220 km/h. 1'056 Züge wurden insgesamt hergestellt.
 Typ  123-1
 Hersteller  Hitachi
 Jahr  1986 (Showa 61)
 Länge  26,050 m
 Gewicht  49,0t
 Kapazität  65 Passagiere
   

 

Bilder Shinkansen Serie 100

 

Dr. Yellow (Klasse 922 Mehrzweck Inspektions Zug)

   
 Einleitung  Der Dr. Yellow war eingesetzt um Oberleitungen, Signale und
 Gleise zu inspizieren und dies alles bei hoher Geschwindigkeit!
 Er war, basierend auf der Serie 0, hergestellt worden, welche es
 ihm ermöglichten Inspektion auf dem gleichen Geschwindig-
 keits- Level vorzunehmen wie die Shinkansen fuhren. Der Zug
 war mit jeder Menge Messgeräten ausgestattet. Der Name
 Dr. Yellow rührt aufgrund der Farbe her und gilt in Japan als
 Glücksbringer. Der ausgestellte Zug war als Nr. 7 in Betrieb. Die
 Höchstgeschwindigkeit betrug 210 km/h.
 Typ  922-26
 Hersteller  Hitachi
 Jahr  1979 (Showa 54)
 Länge  25,150 m
 Gewicht  59,0t
   

 

Bilder Dr. Yellow (Klasse 922 Mehrzweck Inspektions Zug)