Inseln Japans - Entstehungsgeschichte

Blick auf die Hauptstadt Tokyo

Japan ist flächenmässig der viertgrösste Inselstaat der Welt und besteht aus den vier Hauptinseln Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku.

Japan besteht zu ca. 80% aus Gebirgsland. Die japanischen Inseln sind geologisch gesehen nichts anderes als die Gipfelregionen mehrer Gebirgsketten, deren Spitzenregionen bis zu über 3000 hoch aus dem Meer aufragen.

Es handelt sich im wesentlichen dabei um 4 Bögen: den Kurilen-Bogen, den Haupt-Bogen, den Izu-Ogasawara-Bogen und den Ryukyu-Bogen.

Der Hauptinselbogen wird durch zwei grosse Gebirgszüge gebildet. Dort wo die beiden Gebirgssysteme aufeinandertreffen im Zentrum von Honshu ist ein Grabenbruch, die sogenannte Fossa Magna entstanden.

Dieser Grabenbruch in der Mitte der Inseln ist eine vulkanische Senkungszone, mit zahlreichen Becken, durchsetzt mit Vulkankegeln. 

Jeweils an der Innenzone der 4 erwähnten Bögen liegen fast alle Vulkane. Diese Zone nennt man auch "Grüntuffzone", weil das Gestein dort, das aus vulkanischen Auswürfen stammt, eine charakteristische leicht grünliche Färbung hat. Die "Grüntuffzone", in der übrigens auch der Berg Fuji liegt, ist die tektonisch jüngste Zone, nicht nur Japans sondern der ganzen umliegenden pazifische Region.